Am Mittwochabend wurde offenbar ein Terroranschlag im Stadtteil Neukölln durch Beamte der Bundespolizei vereitelt. Sicherheitskreise bestätigten gegenüber der BZ, dass ein verdächtiges Gepäckstück, das einem Sprengsatz ähnelte, kontrolliert gesprengt wurde. Die Gefahrenabwehr in und um den Park an der Thomasstraße begann am Nachmittag und dauerte bis in die Abendstunden an.
Ein Beamter kommentierte die Situation am Abend gegenüber der BZ: „Es sieht so aus, als ob hier ein Anschlag verhindert wurde. Wäre dieser Sprengsatz im Nahbereich einer Menschengruppe hochgegangen, dann hätte es dramatische Folgen gehabt.“
Alles begann um 15:45 Uhr am S-Bahnhof Neukölln, als eine Streife der Bundespolizei auf einen verdächtigen Mann aufmerksam wurde. Die Beamten wollten den Unbekannten kontrollieren, doch dieser widersetzte sich und ergriff sofort die Flucht, wobei er ein Gepäckstück zurückließ. Nach ersten Berichten erinnerte der Inhalt des Gepäckstücks stark an Sprengstoff. Um keine Risiken einzugehen, reagierten die Einsatzkräfte zügig und alarmierten um 17:00 Uhr den Sprengmittelräumdienst.
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