„Tag gegen Islamfeindlichkeit“: Wie undurchsichtige muslimische Netzwerke eine Bedrohung konstruieren

vor 4 Monaten

„Tag gegen Islamfeindlichkeit“: Wie undurchsichtige muslimische Netzwerke eine Bedrohung konstruieren
Bildquelle: Apollo News

Am 15. März 2026 feiert Berlin zum ersten Mal den „Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit“. Begründet wurde der Aktionstag durch den Senat mit der Behauptung, dass „auch in Berlin zahlreiche Übergriffe auf Berliner und Berlinerinnen muslimischen Glaubens“ stattfänden. Bereits als der Senat die Umsetzung des Vorhabens offiziell ankündigte, rief die Mitteilung bundesweit Irritationen hervor.

Viele Menschen fragten sich, auf welcher Grundlage ein solcher Tag ausgerechnet in Berlin stattfinden müsse, wo sich nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 muslimischer Antisemitismus auf den Straßen öffentlich zu erkennen gibt und auch darüber hinaus Akteure des politischen Islam sichtbaren Einfluss auf Kultur und Politik ausüben.

Statt an „Islamfeindlichkeit“ denken die meisten vermutlich eher an Fälle wie den eines schwulen Lehrers, der an einer Berliner Schule von muslimischen Schülern wegen seiner Homosexualität gemobbt wurde und dessen Beschwerdebrief von Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch ignoriert wurde (Apollo News berichtete).

Geht man den Gründen für die Initiierung des Berliner Tags gegen Islamfeindlichkeit nach, stößt man auf ein Dickicht von islamischen Lobbyorganisationen und zweifelhaften Gefälligkeitsstudien, die mit fragwürdigen Methoden eine angebliche Bedrohungslage der muslimischen Bevölkerung konstruieren.

Schon die offizielle Ankündigung des Aktionstags durch die mit dem Vorhaben beauftragte Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung wirft Fragen auf. Darin heißt es, „diese Tage“ stünden „exemplarisch für die Kontinuität und Gewaltförmigkeit islamfeindlicher Einstellungen“. Auf welche jüngsten Vorkommnisse oder politischen Tendenzen hiermit angedeutet wird, bleibt unklar.

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