Mehr Tabak- und Alkoholsteuer, mehr Zuzahlungen, keine kostenlose Mitversicherung der Ehepartner mehr und die Krankenversicherung von Bürgergeld-Empfängern aus der Staatskasse ...
Deutschland braucht eine dringende Reform der Kranken- und Pflegeversicherung. Die von der Bundesregierung berufene „FinanzKommission Gesundheit“ hat am Montag einen ersten Bericht vorgelegt, der insgesamt 66 Vorschläge für Einsparungen oder Mehreinnahmen enthält. Würden alle Vorschläge umgesetzt, sollen so 42,3 Milliarden Euro im Jahr 2027 und bis zu 64 Milliarden Euro im Jahr 2030 eingespart werden können.
Die Lasten hätten zu einem Viertel die Versicherten in Form von Leistungskürzungen zu tragen, zu 30 Prozent die Steuerzahler, indem versicherungsfremde Leistungen vom Bund übernommen werden müssen, und zu 45 Prozent die Leistungserbringer, also Ärzte, Kliniken, oder Arzneimittelhersteller.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











