Systemkonform und antipluralistisch: Warum „Faktenchecker“ nicht einfach nach Wahrheit suchen

vor etwa 1 Jahr

Systemkonform und antipluralistisch: Warum „Faktenchecker“ nicht einfach nach Wahrheit suchen
Bildquelle: NiUS

Was machen eigentlich die „Faktenchecker“, die nun auch eine unionsgeführte Bundesregierung mit Staatsgeld weiter fördern will, wie die SPD-geführte vor ihr? Ganz einfach, so möchte man meinen: Fakten sind Wahrheiten über die Sachverhalte dieser Welt. Der Faktenchecker prüft also, ob die Behauptungen eines Menschen wahr oder falsch sind – ob sie Fakten oder Irrtümer beziehungsweise sogar Erfindungen sind. Wie gut, dass jemand das macht und Manipulatoren der öffentlichen Meinung bloßstellt

Das klingt plausibel. Die meisten würden dem wohl zustimmen. Aber alles, was ich hier zum Einstieg sagte, ist falsch. Das tatsächliche Gewerbe der „Faktenchecker“ erschließt sich, sobald wir den Begriff des Faktums unter die Lupe nehmen.

Auch die neue Bundesregierung will gegen „Desinformation“ vorgehen.

Fakten werden nicht einfach aufgefunden, sie sind im Sinne des lateinischen facere (tun, herstellen) etwas Getanes, etwas Hergestelltes (facta). Sie bestehen aus zwei Zutaten:

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