In Deutschland leben nach den Zahlen der Arbeitsagentur 974.000 Syrer. Also grob eine Million. Davon sind 685.000 im erwerbsfähigen Alter. 518.000 leben von staatlicher Unterstützung. Das entspricht 54,9 Prozent. 236.000, also noch nicht einmal ein Drittel gehen einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach. All diese Zahlen sind von der Bundesagentur für Arbeit.
Staatsmann Merz, ein Freund genauso großer wie leerer Worte, sagte, dass 80 Prozent dieser Syrer in ihr Land zurückkehren sollen. Nun hat es nichts zu besagen, wenn Kanzler Merz etwas sagt, die Halbwertzeit seiner Äußerungen ist zu klein, um sie präzise messen zu können.
Umso erstaunlicherweise ist es, dass Syrer aus anderen Ländern in ihre Heimat zurückkehren. Und das in großer Zahl. Aus der Türkei, dem Libanon, Jordanien, Irak und Ägypten sind zusammen etwa 1,6 Millionen Syrer zurückgekehrt. Aus Deutschland rund 6.100. Das ist noch nicht mal ein halbes Prozent. Warum schaffen das diese Länder und Deutschland nicht? Woran könnte es liegen? Da die Brandmauerpolitik und ihre Medien gebetsmühlenartig darauf hinweisen, dass das Bürgergeld kein Magnet für die Einwanderung ist und deshalb natürlich auch kein Grund sein kann, hier zu bleiben, kann es am Bürgergeld also nicht liegen. Aber woran könnte es denn sonst noch liegen?
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











