Syrer, die Al Schaara zujubeln, müssen raus aus Deutschland

vor 3 Monaten

Syrer, die Al Schaara zujubeln, müssen raus aus Deutschland
Bildquelle: Tichys Einblick

Dieser Tag ist ein Dokument deutscher Selbstaufgabe. Berlin empfängt Ahmed al Scharaa offiziell im Schloss Bellevue und im Kanzleramt, obwohl seine politische Herkunft aus dem jihadistischen Lager hinlänglich bekannt ist. Reuters beschreibt ihn als Anführer jener Nusra Front, die Teil von al Qaida war, ehe sie umfirmiert wurde. Wer so einen Mann hofiert, adelt nicht den Neuanfang Syriens, sondern wäscht eine Vergangenheit rein, die nach Blut, Fanatismus und Terror nur so stinkt.

Und auf deutschen Straßen klatscht der Jubeltrupp seiner Anhänger. Nach Angaben zum Berliner Großeinsatz wurden mehrere tausend Teilnehmer zu Demonstrationen für und gegen al Scharaa erwartet, darunter rund 3.000 Unterstützer am Hauptbahnhof. Das genügt vollkommen. Denn hier geht es nicht um Folklore, nicht um Heimatgefühle und nicht um irgendeinen harmlosen Fahnenumzug. Hier wird auf deutschem Boden einem Machthaber zugejubelt, dessen Lager aus dem islamistischen Gewaltmilieu kommt. Wer das tut, zertrümmert den eigenen Schutzvortrag mit den eigenen Händen.

Man muss es endlich ohne deutsche Watte sagen. Wer hier Asyl oder subsidiären Schutz beansprucht, beruft sich darauf, vor Verfolgung, Gewalt und politischem Terror geflohen zu sein. Wer dann in Deutschland aufmarschiert, um einem Mann aus genau diesem Machtmilieu Beifall zu spenden, erklärt der Öffentlichkeit das Gegenteil. Er sagt nicht: Ich brauchte Schutz vor dieser Ordnung. Er sagt: Ich kann mit dieser Ordnung sehr gut leben, ich feiere sie sogar noch. In diesem Augenblick wird aus dem Schutzsuchenden politisch der Anhänger. Und genau dann ist der Schutzstatus kein Tabu mehr, sondern ein Fall für die Überprüfung. Diese Leute sind kein Integrationsproblem. Sie sind ein Rückführungsfall.

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