US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, alle künftigen Zahlungen an Entwicklungshilfe für Südafrika einzustellen. Grund seien Vorwürfe, dass Südafrika Landwirte enteigne und „bestimmte Bevölkerungsgruppen sehr schlecht behandle“, berichtet BBC. Donald Trump reagiert mit seiner Ankündigung auf die in manchen Regionen des Landes offenbar stark ausgeprägte Diskriminierung gegen Weiße.
Trump äußerte sich zu der Situation in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social: „Ich werde sämtliche zukünftige Zahlungen an Südafrika stoppen, bis die Situation vollständig untersucht wurde!“
Später erklärte er vor Journalisten: „Die südafrikanische Führung macht furchtbare, schreckliche Dinge.“ Er behauptete, dass dort Land enteignet und konfisziert werde und möglicherweise noch „weitaus schlimmere Dinge“ geschähen. Damit spielt Trump auf immer wieder stattfindende extreme Gewalt an, die die schwarze Mehrheitsbevölkerung gegenüber Weißen, insbesondere Buren, durchsetzt. In Südafrika kam es immer wieder zu Übergriffen, Lynchangriffen oder rassistischen Chören in Stadien, die gegen weiße Menschen gerichtet sind. Auch deshalb hat sich bereits vor Jahrzehnten in der südafrikanischen Provinz Nordkap die Siedlung Orania gegründet, wo Buren und weiße Minderheiten ihre kulturelle Identität bewahren und sich vor Gewalt schützen wollen.
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