Studenten und Auszubildende wollen in ihr eigenes Leben starten und auf eigenen Beinen stehen. Aber genau das scheitert immer öfter an unbezahlbaren Wohnungen. Die Preise für Studentenwohnungen und auch für Azubi-Wohnungen steigen seit Jahren und ein Ende ist nicht in Sicht. Auch wenn die Politik immer betont, sie habe die Jungen und die Zukunft des Landes im Blick, passiert genau das Gegenteil. Denn die Ursachen für die explodierenden Mieten liegen vor allem in politischen Vorgaben, regulatorischen Zwängen und ideologischen Leitlinien. Die Kosten dafür tragen – im wahrsten Sinne des Wortes – vor allem die Jüngeren.
Die Wohnkosten für Studenten und Azubis in Deutschland erreichen erneut Rekordwerte. Zu Beginn des Sommersemesters 2025 lagen die durchschnittlichen Mieten für ein WG-Zimmer bei 512 Euro monatlich. Das ist ein Anstieg von knapp vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das zeigen aktuelle Erhebungen des Moses Mendelssohn Instituts, das seit 2011 die Wohnungsmärkte für Studenten und Auszubildende beobachtet und dabei alle 89 Hochschulstandorte mit mehr als 5.000 Eingeschriebenen auswertet.
Die regionalen Unterschiede bleiben dabei erheblich. Im Ländervergleich zahlen Studentinnen und Studenten in Hamburg und Berlin mit je 650 Euro sowie in Bayern mit 605 Euro am meisten. Am günstigsten ist Wohnen in Sachsen-Anhalt (358 Euro) und Sachsen (372 Euro). Unter den Städten führt München mit durchschnittlich 800 Euro die Rangliste an.
Ort des Überlebens? Ein Studentenwohnheim in Berlin-Charlottenburg quartiert Studenten ein.
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