Die Strompreise haben in Deutschland ein neues Rekordhoch seit Beginn der Messungen im Jahr 2009 erreicht. Grund dafür ist ein massiver Einbruch in der Energiegewinnung durch Windkraft. Noch in der vergangenen Woche behauptete Wirtschaftsminister Habeck, dass die hohen Strompreise nicht auf den Klimaschutz, sondern auf fossile Energien zurückzuführen seien.
Mit dem Ziel, im Jahr 2030 zu 80 Prozent Energie aus erneuerbaren Energien zu beziehen, förderte die Ampel-Regierung in den vergangenen Jahren insbesondere den Ausbau der Solar- und Windenergie mit Milliardensummen. Nun kam es zu einem massiven Einbruch bei der Erzeugung von Windenergie aufgrund der windarmen Wintermonate, wodurch die Strompreise in die Höhe schnellten.
Der Strompreis beläuft sich somit im Februar dieses Jahres auf 128 Euro pro Megawattstunde. Dem Magazin Bloomberg zufolge sei dies ein historischer Rekordwert. Es handelt sich um einen Höchstwert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2009. Der Strompreis hat ein höheres Niveau erreicht als zu Zeiten der Energiekrise in den Jahren 2022 und 2023.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











