Das niedersächsische Stahlwerk Georgsmarienhütte mit seinem Elektro-Ofen und den 1.300 Beschäftigten verbraucht ähnlich viel Strom wie das benachbarte Osnabrück mit seinen 160.000 Einwohnern. Der Ofen ist das Herzstück des Stahlwerks, einer Fabrik am Rande der gleichnamigen Stadt bei Osnabrück. Das Werk gab der Gemeinde einst den Namen.
Blick in eine Werkshalle der Einzelstabvergütung im Stahlwerk der Georgsmarienhütte GmbH.
Chefin des Feuer speienden Ungetüms ist Christina Wolters. „Ein Charge Schrott dauert eine Stunde“, sagt sie der Süddeutschen Zeitung. Der Ofen ist normalerweise nahezu rund um die Uhr in Betrieb. Das war im Winter und in den letzten Monaten anders. Da lief der Ofen nur nachts und am Wochenende – wegen der hohen Strompreise. Jetzt hoffen die Betreiber auf die neue Regierung und auf eine neue Regelung der Strompreise.
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