Strom-Kollaps schon im Januar möglich: Warum verschweigen die Medien die dramatische Warnung des RWE-Chefs?

vor mehr als 1 Jahr

Strom-Kollaps schon im Januar möglich: Warum verschweigen die Medien die dramatische Warnung des RWE-Chefs?
Bildquelle: NiUS

Selten wagen es CEOs großer Unternehmen, sich so deutlich in die politische Debatte zu begeben wie Markus Krebber. Noch dazu als Chef eines Energieversorgers wie RWE, der besonders stark von staatlichen Subventionen für den Umbau der Energiewirtschaft profitiert.

Trotzdem spricht RWE-Boss Markus Krebber die ultimative Warnung aus, dass im Januar der Strom-Kollaps drohe, sollte es erneut so dunkel und windstill sein wie Anfang November, dass dann die deutsche Stromversorgung „nicht zu bewältigen“ sei, dass der Zubau gesicherter Leistung jenseits von Wind und Sonne verschlafen wurde, dass „die Zeit rennt und der Zubau drängt – nicht erst seit diesem Monat“ – und doch ist in deutschen Medien kein Wort über die Warnung des RWE-Chefs zu lesen.

„Ganz konkret heißt das, dass die gleiche Situation an einem anderen Tag mit höherer Spitzenlast nicht zu bewältigen gewesen wäre. Zum Beispiel im Januar“, schrieb Krebber in einem langen Beitrag bei LinkedIn.

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