Streit um Aufnahmepraxis: BSW-Mitglieder gründen eigenen Landesverband

vor mehr als 1 Jahr

Streit um Aufnahmepraxis: BSW-Mitglieder gründen eigenen Landesverband
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Nach internen Uneinigkeiten bei der Regierungsfindung in Sachsen, Thüringen und Brandenburg ist im BSW der nächste Streit entbrannt. Laut t-online haben am Wochenende sieben BSW-Mitglieder einen Landesverband in Hamburg gegründet – dem einzigen Bundesland, wo die Wagenknecht-Partei noch keinen Verband installiert hat.

Die Neugründung wurde dabei jedoch ohne Abstimmung mit dem Bundesverband, allen voran Sahra Wagenknecht selbst, durchgeführt. Übernommen wurde dafür der ausgeschriebene Name der Partei: „Bündnis für Vernunft und Gerechtigkeit“, so soll der Verband heißen.

Eigentlich sollte ein offizieller Landesverband am Sonntag ins Leben gerufen werden. In diesem Atemzug sollte ein Parteitag einberufen werden, um den Vorstand und die Kandidaten für die Bundes- sowie Bürgerschaftswahl zu bestimmen. Jedoch wurde der Mietvertrag für die angemieteten Räume kurzfristig gekündigt – weil nicht über den Zweck der Miete informiert worden sein soll. In der Folge nahmen die Hamburger BSW-Mitglieder die Entscheidung selbst in die Hand und meldeten bereits einen Bundestagskandidaten bei dem Landeswahlausschuss an.

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