Streit auf der „Freedom Flottilla“: Greta aus Vorstand geworfen, Koordinator kündigt wegen LGBTQ-Teilnehmern

vor 10 Monaten

Streit auf der „Freedom Flottilla“: Greta aus Vorstand geworfen, Koordinator kündigt wegen LGBTQ-Teilnehmern
Bildquelle: Apollo News

Seit fast einem Monat ist die „Freedom Flottilla“, der sich Greta Thunberg angeschlossen hat, auf dem Weg, um vorgeblich Hilfsmittel in den Gazastreifen zu bringen. Doch intern scheint es zwischen den Besatzungsmitgliedern bereits zu brodeln. Nachdem bereits mehrere Journalisten und Aktivisten die Flotte verlassen haben, wurde Greta Thunberg nun aus dem Führungskomitee entlassen.

„Wir alle haben eine Rolle: Meine wird nicht im Vorstand sein, sondern als Organisatorin und Teilnehmerin“, erklärt Thunberg gegenüber der italienischen Zeitung Il Manifesto anlässlich ihres Rausschmisses. Nach Angaben der Zeitung habe es zuvor Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Vorstands über die externe Kommunikation der Flotte gegeben. Die ehemalige Klimaaktivistin musste anschließend am vergangenen Sonntagnachmittag vom Schiff, auf dem der Vorstand untergebracht ist, auf das Schiff „Alma“ umziehen.

In der Crew gibt es offenbar einige Meinungsverschiedenheiten: Am vergangenen Mittwoch hat der Koordinator Khaled Boujemâa aus Protest gegen LGBTQ-Teilnehmer die Flotte verlassen. „Wir wurden über die Identität einiger Teilnehmer an der Avantgarde der Flottille belogen, ich beschuldige die Organisatoren, uns diesen Aspekt vorenthalten zu haben“, so zitiert das französische Medium Le Courrier de l’Atlas den Koordinator Boujemâa.

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