Vor einem gemeinsamen Treffen der vier Wirtschaftsverbände Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Bundesverband der Deutschen Industrie, Deutsche Industrie- und Handelskammer und Zentralverband des Deutschen Handwerks rufen diese Bundeskanzler Friedrich Merz am heutigen Freitag in München in einem Brief zu Reformen auf und warnen eindringlich: „Der Wirtschaftsstandort Deutschland steht unter Druck wie selten zuvor in der Nachkriegsgeschichte“.
„Lange konnte die deutsche Wirtschaft diesen Widrigkeiten trotzen“, heißt es von den Wirtschaftsverbänden. „Nach drei Jahren ohne Wachstum sprechen jedoch viele Indikatoren dafür, dass die Widerstandskräfte erodieren und auf einen Kipppunkt zusteuern.“ Von der Politik fordert die deutsche Wirtschaft „mehr Mut zur Veränderung“. Dieses Jahr „muss zum Jahr der Reformen werden“.
Die Wirtschaftsverbände kritisieren, dass sich die Standortbedingungen in Deutschland in den letzten Jahren stark verschlechtert hätten und die Belastung für Unternehmen und Beschäftigte deutlich gestiegen sei. Sie warnen zudem: „Lange konnte die deutsche Wirtschaft diesen Widrigkeiten trotzen. Nach drei Jahren ohne Wachstum sprechen jedoch viele Indikatoren dafür, dass die Widerstandskräfte erodieren und auf einen Kipppunkt zusteuern.“
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