Der Deutsche Buchhandlungspreis des Bundes sorgt derzeit für heftige Kontroversen. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer zeichnet damit jährlich rund hundert Buchhandlungen aus – und verteilt dabei staatliche Preisgelder von bis zu 25.000 Euro pro Geschäft. Finanziert wird der Preis aus dem Bundeshaushalt.
Ausgezeichnet werden vor allem kleinere Buchhandlungen mit einem Jahresumsatz von unter einer Million Euro. Die große Mehrheit der Preisträger erhält 7.000 Euro, besonders herausragende Buchhandlungen 15.000 Euro, die drei besten sogar 25.000 Euro.
Doch unter den ausgezeichneten Geschäften befinden sich auch Buchhandlungen mit einem dezidiert politischen Profil – teilweise knietief im linken Aktivisten-, Autonomen- und Antifa-Milieu verankert. Warum prämiert der Staat linken Extremismus und Radikalismus?
Einer der prämierten Läden ist die Karl-Marx-Buchhandlung in Frankfurt. Bereits der Name verweist auf die ideologische Tradition des Ladens. Im Schaufenster prangt der fünfzackige Stern, der als klassisches Symbol des Sozialismus und Kommunismus gilt und den Weg in die klassenlose Gesellschaft leuchten soll.
Man hört diese Buchhandlung quasi singen: „Völker, hört die Signale …“
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