Das Druckunternehmen Kaufmann aus Lahr steckt in der Krise: Nachdem das Amtsgericht Offenburg am 30. September das Insolvenzverfahren für das Unternehmen eröffnet hat, folgen nun erhebliche Konsequenzen für die Belegschaft. Insgesamt 24 Kündigungen wurden im Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen ausgesprochen, und weitere zwölf Mitarbeiter haben sich freiwillig für einen Abschied entschieden.
Damit reduziert sich die Belegschaft auf etwa 140 Beschäftigte, wie es aus der Pressemitteilung der beauftragten Kanzlei Schleich & Partner mbB hervorgeht. Diese Einschnitte seien nötig, um die Kosten zu senken und das Unternehmen an die aktuellen Marktgegebenheiten anzupassen, so die Erklärung der Rechtsanwälte.
Die Ursachen für den Insolvenzantrag, der bereits am 9. Juli eingereicht wurde, sind vielschichtig. Seit Jahren kämpft die gesamte Druckbranche mit wirtschaftlichen Herausforderungen, die sich in den letzten Monaten weiter verschärft haben. Insbesondere die ausbleibende konjunkturelle Erholung seit 2023 sowie stark gestiegene Kosten für Papier, Energie und Porto belasteten die Bilanz des Druckhauses zusätzlich.
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