Als ich ein Kind war, wurde mir gesagt, ich würde in der Hölle an meinen Haaren aufgehängt, wenn ich sie Männern zeige. Keine Erfindung meiner Familie – diese Drohung stammt direkt aus islamischen Quellen. Ich begann mich zu bedecken aus Angst und aus Scham. Weil ich glaubte, verantwortlich zu sein für die Blicke von Männern. Ich hielt mich für eine schlechte Frau, wenn ich mich nicht verhüllte – und war überzeugt: Nur wer sich bedeckt, ist anständig. Wer es nicht tut, ist Freiwild. Das ist nicht nur meine Geschichte – das ist gelebte islamische Orthodoxie.
Einer der einflussreichsten deutschsprachigen Islam-Prediger, Abul Baraa, zitiert den Propheten mit dem Satz: „Die übelsten unter den Frauen sind jene, die sich freizügig zeigen.“ Und dann fragt er seine Zuhörer: „Wie kann ich sagen, das seien gute Frauen?“
Es ist geradezu absurd, dass ausgerechnet linke Feministinnen den Hijab heute als Symbol der Selbstbestimmung und Religionsfreiheit feiern – jenes Kleidungsstück, das in weiten Teilen der islamischen Welt als stillschweigend akzeptierte Rechtfertigung für die Belästigung unverschleierter Frauen dient. Während im Westen über „empowerndes Kopftuch“ philosophiert wird, dient es andernorts als Freibrief für Übergriffe.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











