Somalischer Frauenmörder wird zu 14 Jahren Haft verurteilt, kommt auf freien Fuß – und ist nun verschwunden

vor etwa 1 Jahr

Somalischer Frauenmörder wird zu 14 Jahren Haft verurteilt, kommt auf freien Fuß – und ist nun verschwunden
Bildquelle: NiUS

Es war ein Fall, der bei den Eidgenossen für landesweite Empörung sorgte: Über Monate hinweg hatte Aman K. seine Freundin Lorena mit Fäusten, Stangen und Stöcken misshandelt, bis sie im Februar 2021 ihren Verletzungen erlag. Die junge Mutter starb an inneren Blutungen und einer Embolie. Eigentlich sollte der 28-jährige Asylbewerber aus Somalia längst hinter Gittern sitzen – doch nun ist er verschwunden. Über den irren Fall hatte Blick.ch zuerst berichtet.

Eineinhalb Jahre nach dem Vorfall wurde Aman K. im November 2022 vom einem Kreisgericht wegen vorsätzlicher Tötung sowie mehrfacher schwerer und einfacher Körperverletzung zu 14 Jahren Haft verurteilt. Zusätzlich wurde eine fünfjährige Landesverweisung ausgesprochen. Bemerkenswert: Die Staatsanwaltschaft hatte im Plädoyer 12 Jahre Haft gefordert, doch das Gericht entschied noch strenger.

Im Gerichtssaal soll es damals, so Blick.ch, emotional hergegangen sein. Aman K. zeigte sich vor Gericht wenig einsichtig und sagte: „Ich hätte nicht gedacht, dass sie wegen solcher Schläge sterben kann.“ In seinem Schlusswort räumte er jedoch ein: „Ich schäme mich wirklich für das, was ich getan habe.“ Im Verlauf des Prozesses brachen mehrere Familienangehörige und Freunde der getöteten Lorena in Tränen aus.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel