Die Spritpreise verharren am Morgen des Ostermontags auf sehr hohem Niveau und sind im bundesweiten Durchschnitt teils sogar noch höher als am Ostersonntag. Das zeigt eine Analyse des SWR „Data Lab“ auf Grundlage der Daten der Markttransparenzstelle, an die Tankstellen alle ihre Preise melden müssen. Die Maßnahmen der Bundesregierung verfehlen somit ihre beabsichtigte preisdämpfende Wirkung.
Kostete Diesel am Sonntag früh noch 2,43 Euro, waren es am Montag durchschnittlich sogar 2,44 Euro. Beim klassischen Super-Benzin E5 ergibt sich ein Durchschnitt von 2,24 bis 2,25 Euro nach 2,24 Euro am Sonntag. Bei E10 fällt der erneute Preisanstieg weniger ins Gewicht; der Durchschnitt verharrt gerundet bei 2,19 Euro.
Die Preisspanne ist dabei enorm: Die teuersten zehn Prozent der Tankstellen verlangen für Diesel sogar durchschnittlich 2,59 bis 2,55 Euro. An den günstigsten zehn Prozent der Tankstellen war der Liter im bundesweiten Mittel dagegen für 2,32 bis 2,33 Euro zu haben. Bei Superbenzin lag die Spanne zwischen dem teuersten und dem günstigsten Dezil am Montagmorgen bei bis zu 24 Cent, bei E10 bei bis zu 22 Cent.
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