Spionage für Russland? Budapest spricht von Fake News und Wahleinmischung

vor 3 Monaten

Spionage für Russland? Budapest spricht von Fake News und Wahleinmischung
Bildquelle: Deutschland Kurier

Die EU in Brüssel hält US-Medienberichte für „äußerst besorgniserregend“, laut denen Budapest Inhalte vertraulicher Beratungen auf EU-Ministerebene an Moskau weitergegeben haben soll. Ungarns Außenminister Péter Szijjártó spricht von Lügen und Fake-News. Er sieht darin eine Einmischung in die Parlamentswahlen am 12. April in Ungarn.

Knapp drei Wochen vor der Wahl sieht es in der Tat eher danach aus, dass mit einer durchorchestrierten Kampagne von EU, Globalisten und ihnen stets zu Diensten stehender Medien versucht werden soll, einen Skandal herbei zu konstruieren, um den unbequemen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán los zu werden.

Auslöser war ein Bericht der „Washington Post“. Das den Demokraten nahestehende Blatt hatte unter Berufung unter anderm auf einen angeblichen früheren ungarischen Geheimdienstmitarbeiter berichtet, dass die ungarische Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán Russland seit Jahren Informationen zu sensiblen Diskussionen in der EU übermittle. Als Quellen wurden auch nicht genannte Sicherheitsbeamte aus EU-Ländern bemüht. Demnach soll Außenminister Péter Szijjártó sogar während der Pausen von EU-Treffen regelmäßig mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow telefoniert haben, um ihm „Live-Berichte über das Besprochene“ zu liefern.

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