In einem im Spiegel veröffentlichten Leserbrief erhob ein bayerischer Mann brisante Vorwürfe gegen Friedrich Merz. Der CDU-Vorsitzende soll 2005 und offenbar auch in den Jahren zuvor als Honorarprofessor für „Wirtschaftswissenschaften“ an der Universität St. Gallen gearbeitet haben.
„Schon nach den ersten Vorlesungen kam es zu Tumulten und Beschwerden der Studierenden bei der Universitätsleitung, weil die Qualität und der Inhalt so miserabel waren, dass dies als Schande für die renommierte HSG empfunden wurde“, erklärte Peter Krizan, der Verfasser des Leserbriefes. Daraufhin habe die Leitung der Universität entschieden, dass man das „Lehrverhältnis mit Friedrich Merz vorzeitig“ beenden würde.
Diese Behauptung veröffentlichte der Spiegel, ohne sie auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Schnell stellte sich heraus, dass Merz nie als Honorarprofessor an der Hochschule St. Gallen gelehrt hat. Dies erklärte der Pressesprecher des CDU-Vorsitzenden, Armin Peter, in einer Stellungnahme auf X.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











