Es ist die erste asylkritische Dokumentation im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Zehn Jahre nach der Grenzöffnung und Merkels „Wir schaffen das“ wagen der Norddeutsche und der Bayerische Rundfunk mit einem gemeinsamen Format namens „Klar“ endlich eine kritische Bestandsaufnahme. Es soll der Start für ein neues, konservatives Magazinformat in der ARD sein.
Die zeitliche Verzögerung allein ist schon bezeichnend. Doch wirklich erschreckend ist die Reaktion der alliierten Leid-Medien. Die links-woke Presse-Bubble kocht vor Wut. Von Spiegel über TAZ bis Titanic – Schnappatmung allerorten. Sofort wird scharf geschossen. Ohne Argumente, dafür gern ad hominem. Die Autorin, eine junge Redakteurin namens Julia Ruhs, steht im Kreuzfeuer.
Auch die ARD selbst scheint sich ihrer Sache nicht mehr so sicher zu sein. Oder war die Sendung von Anfang an nur als Feigenblatt gedacht? Jedenfalls wird „Klar – Migration: was falsch läuft“ in der Mediathek gut versteckt.
Man kann der Dokumentation vieles vorwerfen, aber nicht, dass sie einseitig wäre. Sie zeigt die nackten Zahlen, ja, sie bringt harte Aussagen und zeigt weinende Menschen, ja, aber sie zeigt auch beide Seiten der Medaille. Die Betroffenen kommen ebenso zu Wort wie die Beschöniger.
Hier der Migrationsforscher Prof. Ruud Koopmans, der die Migration als „völlig unkontrolliert“ bezeichnet, dort Innenministerin Nancy Faeser, die sich in der Bundespressekonferenz selbst über den grünen Klee lobt. Die kritischen Stimmen überwiegen in der Doku, was angesichts der problematischen Situation Deutschlands auch kaum wunder nimmt.
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