Nachdem bekannt wurde, dass die CMC Center Management GmbH, die sich im Besitz der Familie des Höffner-Gründers Kurt Krieger befindet, 18.000 Euro an die AfD spendete, gibt es erste Boykotte und Boykottaufrufe gegen Krieger und seine Unternehmen. Der Berliner SPD-Politiker und ehemalige Baustadtrat des Berliner Bezirks Lichtenberg, Kevin Hönicke, rief auf Instagram zu einem Boykott der Unternehmen von Krieger auf.
Der Berliner SPD-Politiker Hönicke und Krieger selbst kennen sich persönlich noch aus Hönickes Zeit als Baustadtrat in Lichtenberg. „Wir haben über Bebauungspläne gesprochen, über Investitionen, über die Entwicklung unseres Bezirks. Wir haben als Politik Rahmenbedingungen geschaffen, damit Unternehmen wie Höffner hier wachsen können“, resümiert Hönicke die gemeinsame Arbeit der Vergangenheit in seinem Statement.
Für ihn ist die Spende des Unternehmens aus Kriegers Umfeld an die AfD „keine private Randnotiz“, sondern „eine bewusste politische Unterstützung“. Weiter schreibt er: „Wer eine solche Partei finanziell stärkt, übernimmt #Verantwortung für deren politische Agenda.“ Mit dem Wissen um die Spende an die AfD, wobei die Hälfte laut Berichten des RND an die AfD Chemnitz ging, empfindet er seine damalige Kooperationsbereitschaft mit Krieger als Fehler. „Politik darf wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen – aber sie darf nicht blind sein gegenüber der politischen Haltung derjenigen, die massiv profitieren.“
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