Um die Energiewende voranzutreiben und die langfristigen Klimaziele zu erreichen, setzt Deutschland verstärkt auf den Ausbau von Batteriespeichern. Doch trotz eines rekordverdächtigen Kapazitätszuwachses bleibt die Zahl der installierten Anlagen weiterhin deutlich hinter dem tatsächlichen Bedarf zurück.
Wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) nun unter Verweis auf Daten der Bundesnetzagentur mitgeteilt hat, hat der Ausbau von Batteriespeichern zuletzt deutlich an Fahrt gewonnen. Im ersten Quartal dieses Jahres wurden rund zwei Drittel mehr Speicher installiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (67 Prozent). Zwischen Januar und März gingen etwa 2 Millionen Kilowattstunden (2 Gigawattstunden) an neuer Speicherkapazität ans Netz.
Insgesamt erhöhte sich der Bestand damit auf rund 28 Gigawattstunden, verteilt auf etwa 2,5 Millionen Anlagen. Mehr als die Hälfte des Zuwachses im ersten Quartal entfiel dabei auf Großspeicher mit Kapazitäten von über einer Megawattstunde – mit mehr als einer Gigawattstunde. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies sogar nahezu einer Vervierfachung. Im Heimspeichersegment mit Kapazitäten von 5 bis 20 Kilowattstunden stagnierte der Zubau im ersten Quartal bei rund 0,74 Gigawatt.
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