Spanischer Netzbetreiber bestätigt Rolle von erneuerbaren Energiequellen bei Blackout

vor etwa 1 Jahr

Spanischer Netzbetreiber bestätigt Rolle von erneuerbaren Energiequellen bei Blackout
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In einer Pressekonferenz hat der spanische Netzbetreiber Red Eléctrica am Dienstagmittag bestätigt, dass vor allem die Produktion der erneuerbaren Energien zu dem Blackout am Montag in Spanien geführt hat. Aus der Konferenz, über die Bloomberg berichtete, geht hervor, dass es um 12.33 Uhr zunächst zu einem Vorfall kam, bei dem sich das Netz im Südwesten Spaniens ähnlich wie bei einem Stromausfall verhalten haben soll.

Der Bloomberg-Journalist Javier Blas berichtete am Mittag auf X, Red Eléctrica gehe davon aus, dass es „sehr wahrscheinlich“ sei, dass der erste Vorfall auf die Sonnenstromgewinnung zurückzuführen sei. Festlegen wollte sich der Netzbetreiber demnach jedoch nicht. Das Netz konnte sich dann zwar wie vorgesehen innerhalb von Millisekunden stabilisieren, doch nur 1,5 Sekunden später ereignete sich ein zweiter Vorfall – diesmal ereignete er sich vermutlich aufgrund der hohen Schwankungen tatsächlich ein Stromausfall.

Wiederum 3,5 Sekunden später kam es dann zur Unterbrechung der Verbindung zwischen dem spanischen und dem französischen Netz. In der Folge wurde ein massiver Verlust bei der Produktion durch erneuerbare Energien registriert – in ganz Spanien und weiten Teilen Portugals kam es zum Blackout.

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