Spanien erlebt in diesem Sommer die heftigsten Wald- und Vegetationsbrände seit Jahrzehnten. Seit rund zwei Wochen lodern die Flammen in verschiedenen Landesteilen, besonders im Nordwesten. Nach Angaben des Europäischen Waldbrandinformationssystems EFFIS sind seit Jahresbeginn bereits mehr als 3.800 Quadratkilometer Natur vernichtet worden – eine Fläche, die das Saarland deutlich übersteigt.
Allein in Jarilla in der Region Extremadura verbrannten bisher rund 15.000 Hektar. Die Luft ist dort voller Rauch, Löschflugzeuge kreisen unablässig, ganze Naturschutzgebiete wurden zerstört. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen, über ein Dutzend Straßen und mehrere Bahnverbindungen sind gesperrt.
Am Dienstag besuchte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez die schwer betroffene Region und versprach schnelle Unterstützung. Seine Regierung werde die am schlimmsten betroffenen Gebiete kommende Woche zu Notstandszonen erklären. Damit solle staatliche Hilfe für den Wiederaufbau rasch zur Verfügung gestellt werden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











