Spahn schießt gegen Miosga: Andere Meinungen als extremistisch verleumdet, um „Debatte zu beenden“

vor 10 Monaten

Spahn schießt gegen Miosga: Andere Meinungen als extremistisch verleumdet, um „Debatte zu beenden“
Bildquelle: Apollo News

Der Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, Jens Spahn, nahm am Sonntagabend in der ARD-Sendung Caren Miosga den ermordeten US-Aktivisten Charlie Kirk vor weiterer Kritik durch Moderatorin Miosga in Schutz. Als diese versuchte, Kirk erneut in eine radikale Ecke zu drängen, erklärte Spahn, dass die Meinung, die Kirk vertrat, mehr „sehr klar“ als „radikal“ gewesen sei. Sie seien „anders, als vielleicht viele es auch hier möglicherweise gerade bei den Zuschauern sehen“, doch das mache die Positionen von Kirk „doch nicht weniger legitim“.

Man müsse „ein bisschen aufpassen“, dass man „nicht andere Meinungen immer gleich zu extremistischen“ Meinungen erkläre und dann versuche, „die Debatte damit zu beenden“. Das würde Spahn selbst „auch immer häufiger“ in der deutschen Debattenkultur erleben. Kirk habe vieles gesagt, was auch Spahn nicht teile. Doch das würde eine Meinung „nicht gleich extremistisch“ machen. Cancel Culture sei „der falsche Weg“, schlussfolgerte Spahn.

Im weiteren Verlauf der Sendung ging es neben Kirk auch um die AfD und deren Position zum transatlantischen Verhältnis. „Die AfD ist im Kern anti-amerikanisch. Sie ist eher pro-russisch und hat hier Spione für China.“ Deutschland sei dagegen in besonderem Maße auf die USA angewiesen: „Wir sind abhängig von den USA für unsere Sicherheit – und auch unser Wohlstand hängt zu weiten Teilen von den Vereinigten Staaten ab“, erklärte Spahn.

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