Die Wirtschaftsministerin hat sich mit ihrer klaren Kritik an Lars Klingbeil den Unmut des Kanzlers zugezogen. Aus dem Arbeitnehmerflügel der Union kommt nun eine harte Forderung.
Nach der Kritik von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) gegen den Koalitionspartner SPD wegen dirigistischer Spritpreis-Reformideen kommt aus dem CDU-Sozialflügel die Forderung nach ihrer Entlassung. Eine „Auswechslung“ der Ministerin sei unumgänglich, auch weil sie sich Kanzler Friedrich Merz (CDU) widersetzt habe, sagte Christian Bäumler, Vize-Vorsitzender des CDU-Arbeitnehmerflügels, dem SWR.
„Wer sich wie Reiche gegen ein Machtwort des Kanzlers stellt und einen Kompromiss mit der SPD bei den Spritpreisen ablehnt, will eine andere Koalition.“ Bäumler, der auch Chef des CDU-Sozialflügels in Baden-Württemberg ist, warf der Ministerin vor, „eine Koalition mit der AfD anzustreben“.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











