Sorgte bereits in Gießen für Ausschreitungen: Bündnis „Widersetzen“ kündigt erneut Blockaden des AfD-Parteitags an

vor 3 Monaten

Sorgte bereits in Gießen für Ausschreitungen: Bündnis „Widersetzen“ kündigt erneut Blockaden des AfD-Parteitags an
Bildquelle: Apollo News

Zum AfD-Bundesparteitag vom fünften bis siebten Juli in Erfurt plant das linke Bündnis „Widersetzen“ erneut umfangreiche Protestaktionen. Ziel sei es, die Zufahrtswege zur Messe lahmzulegen. „Wir wollen die großen Straßen zu machen, sodass niemand zur Messe kommt“, so die Ankündigung der Bündnissprecherin Noa Sander. Geplant seien Blockaden, Großdemonstrationen und Kundgebungen an verschiedenen Punkten der Stadt, beginnend bereits am frühen Freitagmorgen, um die Anreise der Parteitagsteilnehmer zu stören. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Vorbild sollen die Proteste beim Gründungsparteitag der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ im Herbst 2025 in Gießen sein. Damals seien laut Bündnis 19 Blockadepunkte in der Stadt errichtet worden, an denen sich nach eigenen Angaben 15.000 Menschen beteiligt hätten. Die Polizei sprach seinerzeit von insgesamt rund 25.000 Demonstranten in der Stadt. „Wir sind uns sicher, dass wir dieses Mal mehr werden“, so Sander. Die Erfurter Sicherheitsbehörden rechnen bereits jetzt mit Zehntausenden Teilnehmern.

Sander betonte, die Strategie des Bündnisses setze auf gewaltfreien zivilen Ungehorsam: „Von uns geht keine Eskalation aus“, so Sander. Die Thüringer Polizei forderte er auf, deeskalierend vorzugehen. Zugleich ließ er eine klare politische Botschaft folgen: „Wer die AfD schützt, steht auf der falschen Seite.“ Rund 500 Menschen hätten sich am Wochenende in Erfurt bereits über konkrete Aktionsstrategien beraten.

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