Sommerinterview: Diese ARD hat keine Existenzberechtigung mehr

vor 12 Monaten

Sommerinterview: Diese ARD hat keine Existenzberechtigung mehr
Bildquelle: Apollo News

Technisches Totalversagen, vom anderen Spreeufer wird das Gespräch fortlaufend gestört – wenn über das ARD-Sommerinterview mit AfD-Chefin Alice Weidel gesprochen wird, dann nicht über das, was die Politikerin sagte. Sondern vor allem darüber, dass man von dem Interview selbst fast nur am Rande etwas mitbekommen hat. Denn stets schallte es laut „Scheiß AfD“ im Choral-Stil über den Spreebogen im Regierungsviertel. Die ARD bekam es nicht hin, ein vernünftiges Interview mit der AfD-Chefin zu gewährleisten.

Die Sommerinterviews finden wortwörtlich auf großer Bühne statt: Eine Art riesiger Balkon am ARD-Hauptstadtstudio soll die wichtigen Interviews schön in Szene setzen, mit Spreebogen und Reichstag im Hintergrund. Diesen Hintergrund machten sich allerdings linke Störer von den „Omas gegen Rechts“ und dem „Zentrum für politische Schönheit“ zu Nutze.

Es kann sich dabei fast nur um Vorsatz gehandelt haben – oder aber um Inkompetenz der Extraklasse. Im Vorfeld hatte Das Erste in einem Livestream über die Plattform Twitch noch geprahlt, wie gut man sich vorbereitet habe – sogar ein Sonnensegel hatte man aufgespannt. Donnerwetter! Aber ein sendefähiges Interview hatte man am Ende trotzdem nicht produziert.

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