Wie geht es Frauen, die eine Abtreibung hinter sich haben? Und was hätten sich diese Frauen gewünscht, um ihr Kind auszutragen?
Nach umfänglichen Antworten auf diese Fragen sucht man vergeblich. Zwar erfassen Hilfsorganisationen wie 1000 Plus/Pro Femina Gründe, die zu Abtreibung führen. Von einer flächendeckenden Erforschung dieser Frage in Deutschland oder Europa kann aber nicht die Rede sein.
Obwohl hunderttausende Kinder jedes Jahr abgetrieben werden – auf einem reichen Kontinent und trotz einer demografischen Krise, die bereits für sich, abseits aller ethischen Fragen, Vermeidung von Abtreibung zur Staatsräson erheben sollte –, gibt es vergleichsweise kaum empirische Daten dazu, warum Frauen ihre Kinder im Mutterleib töten lassen.
Abtreibungslobbyisten tun das Ihrige, indem sie Abtreibung zur Privatsache der Frau erklären. „Deine Entscheidung“, das bedeutet auch: „Sieh zu, wie du klarkommst.“ Das verschleiert die soziale Ungerechtigkeit, die sich oftmals hinter Abtreibung verbirgt.
Um diesem Missstand abzuhelfen, fand am 15. Oktober im EU-Parlament in Brüssel eine Konferenz mit dem Titel „Real choice means real support“ statt.
Eingeladen hatten drei EU-Parlamentarier: Paolo Inselvini aus Italien und Laurence Trochu aus Frankreich, beide aus der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (ECR), sowie Peter Agius aus Malta von der Europäischen Volkspartei gaben der europäischen Initiative One of Us die Gelegenheit, Stellung zu nehmen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











