Brandenburg. Dass Solarparks auf Grünland nicht umweltfreundlich sind, sondern erhebliche negative Auswirkungen auf die Natur und das Klima in der Umgebung haben, zeigt beispielhaft der 240 Hektar große Solarpark auf dem Flugplatz Neuhardenberg in Brandenburg. Auf einer Fläche von 340 Fußballfeldern verfügt der Solarpark über eine installierte Leistung von 155 Megawatt peak (MWp) bei optimalem Sonnenstand. Damit ist Neuhardenberg einer der größten Solarparks in Brandenburg. Das Magazin Tichys Einblick hat analysiert, welche Hitze der Solarpark erzeugt. Die Werte sind erstaunlich hoch.
Bei starker Sonneneinstrahlung und hoher Umgebungstemperatur steigt die Temperatur der Platten in Neuhardenberg auf über 60 Grad, an windstillen Tagen können nach Aussage von Insidern sogar bis zu 100 Grad erreicht werden. Durch die hohen Temperaturen sinkt die Effizienz der Anlage, der Wirkungsgrad reduziert sich von 20 auf etwa 16 Prozent. Das bedeutet, dass 84 Prozent des Sonnenlichts in die Erwärmung der Platten übergeht. Wenn mittags 16 Prozent des Sonnenlichts in Strom umgewandelt werden (130 MW), emittieren die Paneele eine Wärmeleistung von 682 MW in die Umgebung. Das entspricht etwa zehn Prozent der insgesamt in Berlin installierten Fernwärmeleistung. Damit wirkt der Solarpark in Neuhardenberg wie ein riesiger Plattenheizkörper am Boden.
Im Gegensatz zu Dachanlagen, die ökologisch tote Flächen belegen, zerstören Solarparks auf Freiflächen unmittelbar die Natur und vor allem die klimaregulierende Wirkung der Landschaft, sie reduzieren Biodiversität und produzieren Strom zu Zeiten, in denen ohnehin zu viel Energie im Netz ist.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











