Hafez al-Assad, der Sohn des gestürzten syrischen Diktators Bashar al-Assad, hat über seinen Telegram-Kanal einen ausführlichen Text veröffentlicht, in dem er die Ereignisse rund um seine Flucht aus Damaskus schildert. Darin geht er detailliert auf die Beweggründe ein und räumt mit Gerüchten auf, wonach die Familie angeblich schon frühzeitig aus Syrien geflohen sei.
Im Folgenden einige Auszüge aus seinem in englischer Sprache verfassten Beitrag, die hier ins Deutsche übersetzt wiedergegeben werden.
Bereits zu Beginn seiner Schilderungen stellt Hafez klar: „Es gab nie einen Plan – nicht einmal einen Notfallplan – Damaskus zu verlassen, geschweige denn Syrien.“
Er betont, dass Syrien in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Krisen und Gefahren erlebt habe: „In den letzten 14 Jahren hat Syrien Härten und Gefahren ertragen, die den Herausforderungen Ende November und Anfang Dezember in nichts nachstanden. Jeder, der die Absicht hatte zu fliehen, hätte dies schon vor langer Zeit getan, vor allem in den frühen Jahren, als Damaskus beinahe belagert wurde, täglich Bombardierungen ausgesetzt war und die ständige Gefahr bestand, dass Terroristen das Stadtzentrum erreichen.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











