Eine deutliche Mehrheit der Deutschen lehnt zusätzliche finanzielle Belastungen zur Stabilisierung des Sozialstaats ab. In einer repräsentativen INSA-Erhebung für Bild erklären 69 Prozent, dass sie keine höheren Steuern oder Sozialabgaben akzeptieren wollen. Nur 19 Prozent zeigen sich dazu bereit.
Bemerkenswert: Auch unter SPD-Wählern überwiegt die Ablehnung. 51 Prozent sprechen sich gegen weitere Zahlungen aus. Die Parteiführung um Bärbel Bas warnt aktuell vor Einschnitten bei Sozialleistungen. Im neuen Grundsatzpapier schlägt die SPD unter anderem vor, Mieteinnahmen und Kapitalerträge in die Finanzierung von Kranken- und Pflegeversicherung einzubeziehen. Insgesamt lehnen knapp 70 Prozent der Bürger laut Umfrage zusätzliche Ausgaben für den Sozialstaat ab.
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