Bundeskanzler Friedrich Merz ermahnt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche – im Clinch zwischen ihr und Finanzminister Lars Klingbeil stellt Merz sich gegen seine Parteifreundin. Diese hatte am Freitagvormittag bei einem Pressestatement scharfe Kritik an Klingbeil und der SPD geübt (Apollo News berichtete).
„Der Bundeskanzler ist befremdet über den öffentlichen Schlagabtausch und mahnt Ministerin Reiche zur Zurückhaltung“, zitiert der Stern eine Quelle aus dem Umfeld des Bundeskanzlers. „Zur Energiepolitik hat es im Ministergespräch am Donnerstag eine klare Verabredung gegeben. Ziel sei es, Vorschläge einvernehmlich zu erarbeiten.“
Katherina Reiche hatte sich in ihrem Statement „Zurückhaltung“ weitgehend erspart. Der Koalitionspartner sei „in den letzten Wochen damit aufgefallen, Vorschläge zu unterbreiten, die teuer, wirkungsschwach und verfassungsrechtlich fragwürdig sind“, zitierte Bild die Ministerin. „Das führt zu Verwirrung und hilft den Verbrauchern nicht.“ Zudem erklärte Reiche: „Ich erteile der Übergewinnsteuer eine klare Absage.“
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











