Eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Thomas Seitz an die Bundesregierung hat neue Details zur Aufnahme von afghanischen Staatsangehörigen zutage gefördert. Aus der Antwort des Bundesministeriums des Innern geht hervor, dass seit der Machtübernahme der Taliban 2021 insgesamt 46.017 Aufnahmeerklärungen für Afghanen ausgestellt wurden, wovon 36.053 Personen tatsächlich nach Deutschland eingereist sind.
Von den 24.780 Aufnahmeerklärungen, die im Rahmen des sogenannten „Ortskräfteverfahrens“ erteilt wurden, betrafen nur 5.401 die Ortskräfte selbst – der Rest, also 19.379, waren Familienangehörige. Auch bei den bereits Eingereisten zeigt sich ein ähnliches Bild: Von den 20.801 Personen, die über dieses Verfahren nach Deutschland kamen, waren nur 4.411 tatsächlich Ortskräfte, während der Großteil – 16.390 Personen – ihre Familienangehörigen waren.
Neben dem „Ortskräfteverfahren“ gibt es noch drei weitere Programme zur Aufnahme afghanischer Staatsangehöriger: die „Menschenrechtsliste“, das „Überbrückungsprogramm“ und das „Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan“.
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