In etlichen westeuropäischen Hauptstädten und Metropolen gehört der Namen „Mohammed“ bzw. seine Varianten wie „Muhammad“ zu den beliebtesten Jungennamen bei Neugeborenen – etwa in Berlin, London und Oslo. In anderen europäischen Hauptstädten, etwa Warschau, dominieren hingegen weiterhin traditionelle Vornamen – dort führt „Nikodem“ die Rangliste an.
Nach Angaben der norwegischen Statistikbehörde Statistisk sentralbyrå belegte in Oslo „Mohammad“ im Jahr 2024 mit 78 Nennungen den ersten Platz, vor Filip (68) und Ludvig (63). Auch 2025 bleibt der Name mit 82 Neugeborenen Spitzenreiter – vor Jakob und Oskar (jeweils 73). Damit führt „Mohammad“ die Namensstatistik der norwegischen Hauptstadt bereits seit mindestens 16 Jahren an.
Ähnlich zeigt sich die Entwicklung in Deutschland: Laut Berichten von Tagesspiegel und rbb24 war „Mohammed“ im Jahr 2024 der häufigste Jungenname in Berlin und Brandenburg, gefolgt von Liam und Henry. Der Name steht dort bereits seit mehreren Jahren an der Spitze. Grundlage sind umfangreiche Auswertungen von Geburtenmeldungen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











