Auf mehreren Info-Tafeln behauptet der öffentlich-rechtliche Deutschlandfunk (DLF) auf Instagram, dass Lehrer ihre Schüler angeblich nicht neutral über aktuelle politische Ereignisse informieren müssen. Der Hinweis auf das Neutralitätsgebot für Lehrkräfte werde vor allem von rechten politischen Kräften missbraucht, um „Druck auszuüben“, so der DLF.
„Nein, Lehrkräfte müssen im Unterricht nicht politisch neutral sein. Auch wenn rechte Influencer und Politiker das immer wieder behaupten“, heißt es beispielsweise auf einer der Kacheln. Oder: „Mit dem Hinweis auf ein angebliches ‚Neutralitätsgebot‘ versucht die AfD seit Jahren, Druck auf Schulen auszuüben und Lehrkräfte zu verunsichern.“
Auf Instagram redet der Deutschlandfunk das Neutralitätsgebot schlecht.
Zwar, so heißt es auf weiteren Kacheln, gebe es den Beutelsbacher Konsens, der besage, dass Lehrer ihre Schüler „nicht im Sinne einer bestimmten Meinung beeinflussen oder indoktrinieren“ dürften. Ein Schlupfloch meint der DLF allerdings in folgendem Sachverhalt ausgemacht zu haben: „Im Unterricht sollen kontroverse Themen als solche behandelt werden. Was in Wissenschaft oder Politik umstritten ist, muss auch im Unterricht kritisch thematisiert werden.“ Auf diese Weise, so wünscht es sich der Deutschlandfunk, sollen die Schüler dann wohl doch von der AfD abgehalten werden.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











