An Silvester wurden bayerische Polizisten von vermummten Islamisten angegriffen. im Stadtteil München-Pasing wurde eine Israel-Flagge verbrannt – gegen Mitternacht informierten Passanten die Polizei darüber. Als die Polizisten am Ort des Geschehens eintrafen, wurden sie „unverzüglich und ohne erkennbaren Anlass“ von etwa zehn vermummten Personen angegriffen, wie es in einer Pressemitteilung der Münchner Polizei vom Donnerstag heißt. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, waren laut Angaben des Innenministeriums auch die Rufe „Allahu akbar!“ und „Free Palestine!“ zu hören.
Die vermummten Angreifer beschossen die Polizisten mit Feuerwerkskörpern und bewarfen sie mit Flaschen. Immer wieder suchten sie zwischen umstehenden Passanten Schutz. Insgesamt waren etwa 60 Menschen an dem Ort Ecke Scapinelli-, Lortzing- und Bodenseestraße. Eine Israelfahne war bereits verbrannt, als die Polizei eintraf; eine zweite Fahne lag zur Verbrennung bereit, daneben ein Benzinkanister.
Angesichts des gewalttätigen Verhaltens forderten die Polizisten umgehend Verstärkung an, darunter das Unterstützungskommando (USK) der Münchner Polizei. Das USK kommt dann zum Einsatz, wenn es für normale Polizisten zu gefährlich ist, zum Beispiel bei Razzien oder Fußballspielen. In München-Pasing waren schließlich etwa 60 Polizisten im Einsatz.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











