In Italien wird rund 1,7 Millionen Ungeimpften die Zahlung von Bußgeldern erlassen. Das hat das italienische Parlament in Rom am Montag per Dekret beschlossen, wie die FAZ berichtete. Personen, die sich nach der 2022 verabschiedeten Impfpflicht weigerten, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, wurden mit einer Geldbuße von 100 Euro belegt.
Impfen mussten sich in Italien alle Personen über 50 Jahren sowie sämtliche Personen, die in bestimmten Berufsbereichen, etwa der Pflege oder dem Ausbildungsbereich, tätig waren. Eingeführt wurde die Maßnahme unter dem damaligen Ministerpräsidenten Mario Draghi und seiner „Expertenregierung“.
In der ungeimpften Bevölkerung stieß die Aufforderung zur Bußgeldzahlung jedoch auf massiven Widerstand. Im November 2022 wurden insgesamt 750.000 Bußgeldbescheide an zahlreiche der Ungeimpften versendet. Binnen sechs Tagen sollten die Bußgelder gezahlt werden. Jedoch kamen dieser Aufforderung nur 55.000 Bürger nach. Über 1.000 Personen legten Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid ein.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











