Die taiwanische Regierung hat die Verhaftung des venezolanischen De-facto-Staatschefs Nicolás Maduro durch die USA positiv aufgenommen – und das, obwohl Kritiker der Verhaftung auch in Deutschland davor gewarnt hatten, durch die Verhaftung Maduros sei für die Volksrepublik China ein Präzedenzfall zur Invasion des Inselstaats geschaffen worden.
So berichtet das amerikanische Bloomberg unter Berufung auf taiwanische Sicherheitskreise, dass man in Taipeh die Aktion als „ein wirksames Abschreckungsmittel gegen Pekings Aggression und eine rechtzeitige Erinnerung an die Fähigkeit der USA, mit chinesischen Waffen ausgerüstete Streitkräfte zu besiegen“ werte.
Trump habe durch die Festnahme gegenüber Chinas Staatschef Xi Jinping und anderen Diktatoren seine Bereitschaft signalisiert, militärische Macht in internationalen Angelegenheiten einzusetzen, die für die US-Interessen von zentraler Bedeutung seien. Darunter wird, angesichts der neuesten Nationalen Sicherheitsstrategie der USA und der damit einhergehenden Umstrukturierungen im Pentagon, sicherlich auch Taiwan fallen (mehr dazu hier).
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