Die frühere US-Vizepräsidentin Kamala Harris erwägt nach eigenen Worten eine erneute Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten. Das sagte sie bei einer Konferenz in New York. Harris war bei der Präsidentschaftswahl 2024 Spitzenkandidatin der Demokraten, scheiterte jedoch am Republikaner Donald Trump, dem damit die Rückkehr ins Weiße Haus gelang.
Auf die direkte Frage, ob sie noch einmal antreten wolle, antwortete Harris: „Vielleicht, vielleicht, ich denke darüber nach.“ Dem Moderator sagte sie, ihre Entscheidung werde davon abhängen, wer dem Land im Jahr 2028 am besten dienen könne. Zugleich verwies sie auf ihre Erfahrung im Weißen Haus. Als Vizepräsidentin habe sie „unzählige Stunden im Oval Office und im Lagezentrum verbracht“. Deshalb wisse sie, „was dieser Job bedeutet und was er erfordert“.
Medienberichten zufolge stießen ihre Aussagen im Saal auf breite Zustimmung. Harris erhielt als einzige Rednerin stehenden Applaus und wurde von „Run again“-Rufen aus dem Publikum begleitet. Die Konferenz des linken Aktivisten Al Sharpton gilt für sie auch als Stimmungstest innerhalb der eigenen Partei. Es handelt sich dabei vor allem um ein Treffen linker afroamerikanischer Aktivisten. Politiker der Demokraten suchen dort gezielt den Kontakt zu afroamerikanischen Wählergruppen.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











