Showdown im Deutschen Bundestag: Oppositionsführerin Alice Weidel (AfD) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) haben sich in der Haushaltsdebatte des Parlaments nichts geschenkt.
Weidel hielt gleich zu Beginn ihrer Rede Merz seine Wortbrüche vor: „Nach Ihrem neuesten Wortbruch, der Streichung der versprochenen Absenkung der Stromsteuer für alle, wissen die Bürger wenigstens, was Sie von Ihnen zu erwarten haben – nämlich nichts. Ihr Wort ist nichts wert, selbst wenn es schwarz auf weiß in Ihrem dürftigen Koalitionsvertrag steht.“ Die AfD-Fraktionschefin bezeichnete Merz als „Lügenkanzler“, dessen Wortbrüche Kataloge füllen würden.
Schnell war klar, dass die AfD die Aussprache über den Kanzler-Etat im Rahmen der viertägigen Haushaltsschlacht zu einer schonungslosen Generalabrechnung mit Friedrich Merz (CDU) und dem von seiner Regierung in nur zwei Monaten angerichteten Vertrauensschaden nutzen würde. Merz, der in der Sache wenig entgegenzusetzen wusste, warf Weidel in seiner Replik vor, sie habe eine „nationalistische Rede“ gehalten.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











