Bei Taleb Al-Abdulmohsen, dem Attentäter von Magdeburg, soll es sich um einen Arzt handeln. Mittlerweile mehren sich jedoch Zweifel an der medizinischen Eignung des Mannes aus Saudi-Arabien. Mitarbeiter berichten von fachlicher Ahnungslosigkeit, miserablen Deutschkenntnissen, rüdem Auftreten und sogar Fehlmedikationen.
Bereits kurz nachdem Taleb Al-Abdulmohsen seinen geliehenen BMW vorsätzlich in eine Menschenmenge auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt gesteuert hatte, wurde bekannt, dass es sich um einen Arzt handle. Eine der so oft von der Politik bemühten „Fachkräfte“ also, die unserer Gesellschaft einen Nutzen bringen würden. Inzwischen sind jedoch starke Zweifel aufgekommen, was die medizinische Eignung des Mannes aus Saudi-Arabien angeht.
„Ich werde den höchsten Respekt vor menschlichem Leben wahren“, heißt es im ärztlichen Gelöbnis, dem Taleb al-Abdulmohsen mit seiner Mordtat in Magdeburg puren Hohn sprach. Entsprechend bestürzt zeigte sich Uwe Ebmeyer, Präsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt: „Wir sind bestürzt darüber, dass es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Arzt handelt. Er hat sinnlos Menschenleben ausgelöscht und bedroht.“
Vor allem im Fachklinikum Bernburg, wo der Mann als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie im Maßregelvollzug, einer Einrichtung des Landes Sachsen-Anhalt für suchtkranke Straftäter, gearbeitet hat, ist das Entsetzen groß: „Es ist ein maximaler Schock“, sagte eine Kliniksprecherin der Berliner Morgenpost. Eine solche Tat hatte man ihm offenbar nicht zugetraut. Andererseits berichteten Mitarbeiter der Klinik der Mitteldeutschen Zeitung: „Er heißt bei uns Dr. Google.“ Taleb al-Abdulmohsen habe „vor jeder gestellten Diagnose“ im Internet nachgeschaut. Zudem habe es immer wieder Missverständnisse bei der Diagnosestellung gegeben, weil er auch nach so vielen Jahren im Land nur schlecht Deutsch spreche. Patienten hätten sich teilweise geweigert, sich von ihm behandeln zu lassen, heißt es weiter.
Ein Arzt mit Maschinenpistole im Twitter-Profil.
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