September 2015: AfD forderte schon 2015 Grenzkontrollen und „Sofortprogramm“ gegen Masseneinwanderung

vor 10 Monaten

September 2015: AfD forderte schon 2015 Grenzkontrollen und „Sofortprogramm“ gegen Masseneinwanderung
Bildquelle: Deutschland Kurier

Wer heute im Rückblick auf die bundesdeutsche Willkommens-Besoffenheit im Spätsommer 2015 nach kritischen Stimmen sucht, stößt schnell auf folgende Meldung, die am 7.September vor zehn Jahren auf der Online-Seite der „ZEIT“, veröffentlicht wurde: „Die rechtspopulistische AfD hat ein ‚Sofortprogramm‘ zur Flüchtlingskrise vorgestellt: Sie will das Grundgesetz ändern, um Asylanträge im Inland künftig auszuschließen.“

Wörtlich heißt es weiter: „Die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) reagiert mit eigenen Vorschlägen auf die Flüchtlingssituation. Unter dem Titel ‚Mit Mut zu Deutschland das Asylchaos unter Kontrolle bringen!‘ fordert der im Juli neu gewählte Bundesvorstand unter anderem die ‚unverzügliche Wiedereinführung der Kontrollen an den deutschen Grenzen‘.

Gleichzeitig solle die Visumspflicht für die Länder des Balkans wieder eingesetzt werden. Anträge von Menschen aus diesen Ländern sollten grundsätzlich abgelehnt werden. „Darüber hinaus fordert die AfD eine schnellere Abschiebung. Entscheidungen über Anträge müssten innerhalb von 48 Stunden erfolgen. Wer einen Antrag ohne Dokumente stellt, soll grundsätzlich abgelehnt werden“, zitiert die „ZEIT“ unter Berufung auf das AfD-„Sofortprogramm“, in dem es schon damals hieß: „Das Recht, in Deutschland Asyl zu beantragen, ist aufzuheben.“

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Deutschland Kurier

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Deutschland Kurier zu lesen.

Weitere Artikel