Ein Tag im Kopf von Sophie Passmann muss sich anfühlen wie ein Christopher-Nolan-Film: Alles kreist um sich selbst, und ständig kommt eine neue Ebene dazu.
„Wie kann sie nur?“, das neue Buch der Bestseller-Autorin ist vor allem eins: anstrengend. Rund 230 Seiten (VOGUE: „ Brilliant formulierter Selbsthass“) handeln davon, wie Frauen im Netz gesehen werden. Vor allem in der linken Presse wird viel Gutes über das fünfte Buch der Podcasterin und Moderatorin geschrieben. Die Werbe-Tour führt auch in Podcasts wie „Hotel Matze“, wo sich Promis gerne mal verletzlich geben, man aber das Gefühl bekommt, einer mehrstündigen Therapiesitzung beizuwohnen.
Passmann ist seit Jahren als Moderatorin und Autorin erfolgreich.
Die Passmann-PR schnurrt. Zusammen mit einem Glow-Up (blondierte Haare, Botox, Gewichtsabnahme, schöne ELLE-Fotos), ist vor allem der 400 000-Follower starke Instagram-Account die Ausspielfläche für das, was sie im Buch beschreibt: Eine Frau wirft sich mit Karacho ins Netz und wird dort – ja, das gehört nun mal dazu – gesehen und bewertet.
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