Selbsthass als Geschäftsmodell – der seltsame Feminismus von Sophie Passmann

vor 4 Monaten

Selbsthass als Geschäftsmodell – der seltsame Feminismus von Sophie Passmann
Bildquelle: NiUS

Ein Tag im Kopf von Sophie Passmann muss sich anfühlen wie ein Christopher-Nolan-Film: Alles kreist um sich selbst, und ständig kommt eine neue Ebene dazu.

„Wie kann sie nur?“, das neue Buch der Bestseller-Autorin ist vor allem eins: anstrengend. Rund 230 Seiten (VOGUE: „ Brilliant formulierter Selbsthass“) handeln davon, wie Frauen im Netz gesehen werden. Vor allem in der linken Presse wird viel Gutes über das fünfte Buch der Podcasterin und Moderatorin geschrieben. Die Werbe-Tour führt auch in Podcasts wie „Hotel Matze“, wo sich Promis gerne mal verletzlich geben, man aber das Gefühl bekommt, einer mehrstündigen Therapiesitzung beizuwohnen.

Passmann ist seit Jahren als Moderatorin und Autorin erfolgreich.

Die Passmann-PR schnurrt. Zusammen mit einem Glow-Up (blondierte Haare, Botox, Gewichtsabnahme, schöne ELLE-Fotos), ist vor allem der 400 000-Follower starke Instagram-Account die Ausspielfläche für das, was sie im Buch beschreibt: Eine Frau wirft sich mit Karacho ins Netz und wird dort – ja, das gehört nun mal dazu – gesehen und bewertet.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel