Eine rote Fahne mit Hammer und Sichel und daneben ein SPD-Banner – dieses Foto ist Sinnbild von Klingbeils jüngstem China-Besuch. Denn ganz zentraler Bestandteil des Terminkalenders war das Treffen mit Führungsfiguren der Kommunistischen Partei Chinas.
Offiziell drehte sich die Reise vordergründig um den „Deutsch-Chinesischen Finanzdialog“, der vor 10 Jahren das erste Mal veranstaltet wurde und vor dem Besuch des Vizekanzlers seitdem gerade mal drei Mal stattfand – in unregelmäßigen Abständen.
Auch deshalb drängt sich der Verdacht auf, dass das nur das vorgeschobene „staatliche“ Event war, um den eigentlichen Sinn der Reise zu rechtfertigen: ein Treffen auf „Partei zu Partei“-Ebene – inklusive der damit verbundenen Steuergeld-Ausgaben. Das merkte auch Nius an, das dazu beim Finanzministerium nachhakte – ohne Antwort, wieso der Minister die Reise für Parteigespräche nutzte.
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