Das US-Unternehmen Ananym Capital drängt den Energietechnikkonzern Siemens zu einer Abspaltung des verlustreichen Windkraftgeschäfts – er ist der erste Investor, der die Windkraft loswerden will. Die amerikanische Firma habe in einem Brief an den DAX-Konzern eine strategische Überprüfung der Aktivitäten gefordert, schreibt das Handelsblatt.
Ananym Capital war als Investor bei Siemens Energy eingestiegen und fordert nun eine strategische Neuausrichtung. Nach Ansicht des Investors könne durch eine Abspaltung oder einen Verkauf des Windturbinengeschäfts der Aktienkurs um 40 Prozent steigen, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters.
Das Geschäft mit den erneuerbaren Energien macht wegen der schwierigen Marktlage und hausgemachter Probleme seit Jahren Milliardenverluste. Im Geschäftsjahr 2024/25 (bis 30. September) erwirtschaftete die Sparte ein operatives Minus von 1,36 Milliarden Euro. Bei Ananym Capital ist man überzeugt, dass der Konzern ohne die Windkraft mehr wert wäre. Zitat aus dem Brief: „Wind hat immer noch einen ganz anderen und herausfordernden Weg vor sich.“
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