Mehr als 200.000 Migranten haben seit 2018 in kleinen Booten den Ärmelkanal überquert und Großbritannien erreicht. Das geht aus aktuellen Zahlen der britischen Behörden hervor, über die die Zeit unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Demnach wurde die Marke von 200.000 Ankünften am Freitag überschritten, nachdem weitere 70 Menschen die Überfahrt geschafft hatten.
Insgesamt seien seit Beginn der statistischen Erfassung vor sieben Jahren exakt 200.013 sogenannte Bootsmigranten in Großbritannien angekommen. Die meisten Boote starteten von der nordfranzösischen Küste aus und nahmen Kurs auf Südengland.
Die Route über den Ärmelkanal gilt seit Jahren als eine der zentralen Migrationsstrecken nach Großbritannien. Viele Migranten nutzen kleine Schlauch- oder Holzboote, um die vergleichsweise kurze, aber gefährliche Passage zu bewältigen. Die Überfahrten finden häufig unter schwierigen Wetterbedingungen und mit überfüllten Booten statt.
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