Am Dreikönigstag war es traurige Gewissheit. Eine 52-Jährige erlag nach der Magdeburger Todesfahrt vom 20. Dezember in einem Krankenhaus in der Nähe der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts ihren Verletzungen. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten auf insgesamt sechs an. Gleichzeitig stieg auch die Zahl der Verletzten. Bis zum Neujahrstag wurden bereits 299 Verletzte ermittelt, diese Zahl könnte allerdings weiter ansteigen.
Von insgesamt 531 Opfern sprach gar der Opferbeauftragte des Bundes, Roland Weber. In diese Statistik gehen allerdings neben den körperlich versehrten Opfern auch jene ein, die psychischen Schaden durch die Amokfahrt erlitten haben. Dazu zählen vor allem Angehörige von Opfern sowie Augenzeugen der Tat.
Laut Weber zählen dazu alle Menschen, die sich selbst als betroffen bezeichnen, inklusive jener, „die an der Psyche verletzt wurden, die sich einfach nicht gut fühlen“. Als Betroffene gelten nach dieser Definition auch jene, die wirtschaftliche Einbußen erlitten haben.
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